Kastrations-Aus 2017: DBV pocht auf tragfähige Lösung
Bei der Ferkelkastration beziehungsweise Ebermast seien wirtschaftlich vertretbare Lösungen mit realistischem Zeitrahmen erforderlich, betont der Deutsche Bauernverband (DBV) in seiner Stellungnahme zum Änderungsentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums für das Tierschutzgesetz. Der vom Ministerium Mitte Januar vorgelegte Änderungsentwurf sieht den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration bereits zum 1. Januar 2017 vor, zitiert das Onlineportal "topagrar.com" jetzt den Nachrichtendienst "Agra Europe".
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Das DBV-Präsidium weist darauf hin, dass seit dem 1. April 2009 der Einsatz schmerzlindernder Mittel als Pflichtkriterium im System der Qualität und Sicherheit GmbH (QS) eingeführt worden sei, seit 2011 als Ausschlusskriterium. Im Dezember 2010 habe sich der Verband zusammen mit zahlreichen anderen Organisationen auf europäischer Ebene freiwillig auf eine Zeitschiene bis 2018 für das angestrebte Ziel festgelegt. In der europäischen Erklärung zur Beendigung der chirurgischen Kastration seien allerdings auch die Voraussetzungen genannt, die bis 2018 erreicht sein müssten, um nicht erhebliche Schäden für die gesamte Produktionskette und letztendlich für Verbraucher zu riskieren, gibt der Bauernverband zu bedenken. In Deutschland arbeite die...
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