Allheilmittel gegen Circoviren steht noch aus
Ob Ferkel gegen Circoviren geimpft werden sollen oder besser nicht, lässt sich nicht generell entscheiden, meinen Barbara Hahn und Dr. Bernhard Zacharias vom Bildungs- und Wissenszentrum für Schweinehaltung und Schweinezucht in Boxberg. Den Ausschlag für eine Impfung oder den Verzicht darauf, sollten das Krankheitsgeschehen auf dem Betrieb und die Vermarktung der Tiere geben.
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Das so genannte „Porcine Circovirus“ (PCV) wurde zum ersten Mal 1974 isoliert. Infektionsversuche mit PCV an Ferkeln und neun Monate alten Schweinen, die sich daran anschlossen, erzeugten zwar steigende Antikörpertiter, klinische oder pathomorphologische Veränder-ungen traten jedoch nicht auf, so dass man das Virus als apathogen einstufte. Circoviren rückten erst in den neunziger Jahren wieder in den Mittelpunkt des Interesses, als in Kanada erstmals ein „Postweaning Multisystemic Wasting Syndrome“ (PMWS) beschrieben wurde, das durch Kümmern und Atemwegserkrankungen sowie Läsionen in verschiedenen Organsystemen gekennzeichnet war und meist bei Ferkeln zum Zeitpunkt des Absetzens auftrat. Unterschiedliche Ferkelherkünfte erhöhen...
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