Gestiegene Futterkosten drücken auf Erlöse
Die sommerliche Witterung im Frühjahr habe zwar für eine leichte Belebung der Nachfrage nach Grillfleisch und im Zuge dessen für einen sanften Anstieg der Erzeugerpreise gesorgt. Dieser reiche jedoch nicht aus, um die erheblich gestiegenen Kosten für Futter und Energie wettzumachen, berichtet jetzt der niedersächsische Landvolk-Pressedienst.
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So notieren Weizen, Mais, Raps und Soja derzeit weltweit zwar nicht mehr auf Höchstniveau, seien aber dennoch gegenüber dem Vorjahr kräftig gestiegen. Vor allem in den traditionellen Exportländern seien die Ernten im Winterhalbjahr geringer ausgefallen als zuvor, was die Preise wegen der veränderten Handelsströme in die Höhe schießen ließ. Gleichzeitig lägen die Ernteerwartungen in Deutschland wie in ganz Europa deutlich unter dem Vorjahresniveau. Verschärft werde die bereits seit Jahren wirtschaftlich angespannte Lage für die Zuchtsauenhalter durch die ab Ende 2012 greifenden EU-Vorgaben zur Gruppenhaltung trächtiger Sauen, die einen erheblichen Investitionsaufwand erforderten. So würden sich viele Ferkelerzeuger mit dem Gedanken tragen,...
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