Tierschutz, der sich bezahlt macht
Schweine sind sensibel und müssen auch so behandelt werden. Schweine erkennen ihre Betreuer und merken sich auch, wie sie behandelt werden. Das zeigten aktuelle Untersuchungen aus Brasilien, zitiert der Online-Nachrichtendienst des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) jetzt die Fachzeitschrift "SuS".
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Ferkel, die gut behandelt würden, seien mehr gelegen und seien selbst weniger aggressiv gewesen. Das spreche für eine gute Konditionierbarkeit, die man sich auch bei der Fütterung zu Nutze machen könne. Das Friedrich-Loeffler-Institut trainierte hierfür einzelne Schweine auf individuelle Töne, mit denen sie zum Futterautomaten gerufen wurden. Das Ergebnis: die so trainierten Schweine seien in der Gruppe ausgeglichener und ruhiger gewesen. Das wirke sich positiv auf Leistungen und Fleischqualität aus. Ein ruhiger und besonnener Umgang vor der Schlachtung soll sogar positiven Einfluss auf den Anteil geruchsaaufälliger Tiere haben.
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