Steigende Leistungen: Kracht die Vieheinheiten-Grenze?
Auch ohne große Wachstumsschritte bewegten sich viele spezialisierte Schweinehalter eng an der Vieheinheiten-Grenze. Steigende Leistungen mit höheren Ferkel- und Umtriebszahlen führten schnell zum Überschreiten der Grenze. Wer die Vieheinheiten-Grenze um mehr als zehn Prozent überschreitet, werde neuerdings bereits im laufenden Wirtschaftsjahr gewerblich, teilt jetzt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen auf ihren Internetseiten mit.
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In vielen Betrieben werde die Vieheinheiten-Grenze „bis zum Anschlag“ ausgereizt. Bisher war eine Überschreitung der Grenze unschädlich, wenn sie nicht nachhaltig erfolgte, das heißt nach geringfügiger Überschreitung innerhalb von drei Wirtschaftsjahren in Folge trat die Gewerblichkeit frühestens im vierten Wirtschaftsjahr ein. Das wird als „allmählicher Strukturwandel“ bezeichnet. Seit einem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 19.Februar 2009 ist jedoch nicht mehr der dreijährige Zeitraum entscheidend, sondern die Überschreitung in einem Jahr: „Wird die Vieheinheiten-Grenze um mehr als zehn Prozent überschritten und wird dadurch zugleich ein zusätzlicher Bedarf an landwirtschaftlichen Flächen von mehr als zehn Prozent erforderlich, lässt...
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