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15. Ernährungsbericht der DGE

Mehr Obst und Gemüse

Alle vier Jahre untersucht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung unser Verzehrverhalten. Aus der kürzlich veröffentlichten Studie geht hervor, dass wieder mehr Obst und Gemüse gegessen wurde.
von Redaktion Erschienen am 08.01.2025
Der Verzehr von Tomaten hat in den letzten vier Jahren deutlich zugenommen. © Finist4/Shutterstock

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat kürzlich ihren 15. Ernährungsbericht veröffentlicht. Darin analysiert und bewertet sie nach 2020 wieder umfassend die Ernährungssituation in Deutschland.

Erfreulich zeigt sich, dass der Aufwärtstrend für den Gemüseverbrauch erkennbar (+1 Kilogramm pro Kopf und Jahr) bleibt. Er lag im Jahr 2022 bei 111 kg pro Kopf und Jahr. Positive Trends gab es – wie bereits in den vorangegangenen DGE-Ernährungsberichten – insbesondere beim Verbrauch von Tomaten (ca. +500 Gramm/Kopf und Jahr), Möhren und Roten Rüben (ca. +300 g). Auch der Verbrauch von frischen Hülsenfrüchten (+90 g) ist weiter gestiegen. Bei Beeren- und Schalenobst (Nüsse und Kerne) gibt es überwiegend steigende Trends. So ist der Verbrauch von Erdbeeren (+30 g pro Kopf und Jahr) leicht gestiegen, beim sonstigen Beerenobst ist er mit durchschnittlich um rund 125 g pro Kopf und Jahr deutlicher ausgefallen. Bei Zitronen zeigt sich mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von circa 100 g pro Kopf ein merklicher Aufwärtstrend. Ansonsten blieb der Verbrauch von Südfrüchten wie Apfelsinen, Clementinen, Pampelmusen, Bananen sowie anderen Südfrüchten und auch Trockenobst weitgehend stabil. Der rückläufige Obstverbrauch der vergangenen DGE-Ernährungsberichte scheint damit zunächst gestoppt. Deutliche negative Trends sind nur noch bei Pfirsichen und Aprikosen erkennbar.

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