Wir Menschen neigen dazu, bei Erlebtem unseren Blick vor allem auf das Unangenehme, auf das Misslungene, auf den Fehler zu richten. Wir übersehen dabei, dass es viel Freudiges, Gutes, Zuversichtliches, Stärkendes und Hoffnungsvolles im Leben gibt. Das hat mit unserer biologischen Ausstattung zu tun. In unserem Gehirn bleiben negative Erfahrungen länger haften, positive Erfahrungen perlen schneller ab. In der menschlichen Evolution machte es durchaus Sinn, ein großes Gespür für Gefahr zu entwickeln und aus erlebten Katastrophen nachhaltig zu lernen. Aber auch wenn das Negative in unserem Gehirn länger haften bleibt, heißt das nicht, dass wir wirklich mehr Negatives erfahren. Vor einiger Zeit sprach ich mit Freundinnen über diese...