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Holzpellets

Witterung kalt, Nachfrage hoch

Trotz kalter Witterung und stark gestiegener Nachfrage sind Holzpellets zum Jahresbeginn 2026 nur geringfügig teurer als im Dezember.
von Redaktion Erschienen am 28.01.2026
Die Versorgung mit qualitätsgeprüften Holzpellets ist aus ortsnahen, regionalen Quellen möglich. © Deutsches Pelletinstitut

Nach Angaben der Branchenplattform Deutsches Pelletinstitut (DEPI) stiegen die Pelletpreise um zwei Prozent. So kostet eine Tonne (t) Pellets nach diesen Angaben im Durchschnitt 405,33 Euro bei einer Abnahme von 6 t. Die Kilowattstunde dieser Holzenergie kostet momentan 8,11 Cent. Im Vergleich zu Erdgas bestehe ein Preisvorteil im Durchschnitt von rund 30 Prozent, zu Heizöl von rund 25 Prozent.

Regionalpreise

Im Januar 2026 ergaben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen): In Nord- und Ostdeutschland kosten Pellets 392,95 Euro/t, gefolgt von Mitteldeutschland mit 396,92 Euro/t. In Süddeutschland beträgt der Tonnenpreis 412,24 Euro. Größere Mengen (26 t) werden im Januar 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 379,02 Euro/t, Nord/Ost: 380,39 Euro/t, und Süd: 398,63 Euro/t (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer).

„Trotz unfreundlicher Rahmenbedingungen bleibt der Preisanstieg bei Holzpellets überschaubar gering. Regional zeigt sich die Lage dabei unterschiedlich: Während sich im Südwesten zuletzt eine gewisse Entspannung abzeichnet, bleibt es in Teilen Mitteldeutschlands weiterhin angespannt mit gewissen Wartezeiten bei der Belieferung. Insgesamt bewegen wir uns weiterhin auf einem winterüblichen Preisniveau“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele.

Holzpresslinge bleiben auch im Winter ein zuverlässiger, regionaler Energieträger aus heimischer Produktion mit hoher Versorgungssicherheit, wirbt der Verein für die Erzeugnisse seiner Mitgliedsfirmen. Und weiter heißt es: „Langjährige Marktbeobachtungen zeigen, dass der Preis über die Zeit verlässlich und stabil bleibt. Pellets können von externen Ereignissen oder wirtschaftlichen Entwicklungen genauso betroffen sein wie andere Energieträger.“ Bentele geht davon aus, dass der diesjährige „echte“ Winter die Verbraucher wieder stärker dazu führen wird, ihre Lager in der warmen Jahreszeit aufzufüllen.

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