Die deutschen Schweinehalter mussten in den letzten Wochen einen prekären Verfall der Preise hinnehmen. Schlachtschweine und Ferkel stürzten unaufhaltsam ab. Das Resultat von ASP, Corona und Politik. Das gab natürlich auch starke negative Impulse in Richtung Eberabsatz. Die Verkaufszahlen der badenwürttembergischen Eberzüchter brachen ebenfalls ein. Angeboten wurden wie immer qualitativ hochwertige, stressnegative Jungeber mit hohen genomischen Zuchtwerten. Die Spitzeneber wurden, allerdings zurückhaltend, von der Besamung, Ferkelerzeugung und für den Export angekauft und erzielten auch noch ordentliche Preise. Nach den vorliegenden Zahlen lag der Eberverkauf im September bei 40 Tieren mit einem Durchschnittspreis von 1070 Euro. Einige...