In Baden-Württemberg ist die Ernte der Wintergerste in den mittleren Lagen angekommen. In den frühen Lagen im Rheintal und im Kraichgau ist der Drusch der Futtergerste beendet. Dort ist Anfang der Woche die Ernte von Weizen und Raps angelaufen. Auf der Schwäbischen Alb zeigt die Winterfuttergerste stellvertretend für das ganze Land die breiteste Ertragsspanne: Nach Angaben von Erfassern waren es zu Wochenbeginn 50 bis 90 Dezitonnen je Hektar (dt/ha) mit Hektolitergewichten von 50 bis 70 kg/hl; gefordert sind 64 kg/hl. Die schlechtesten Böden liefern die höchsten Erträge. Steinige, wasserdurchlässige Flächen kamen der Wintergerste entgegen, die keine Staunässe mag. Insgesamt bleibt Wintergerste als Futter- und Brauware hinter den...