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Holzpellets

20 Prozent mehr

Wer glaubt, dass Holzpellets ein preiswerter Energieträger bleiben, ist auf dem Holzweg. Im Januar stiegen die Preise kräftig, im Vorjahresvergleich um mehr als die Hälfte.
Veröffentlicht am
Deutsches Pelletinstitut

Knappe Holzspäne verteuern im Januar 2022 deutsche Holzpellets, teilt das privatwirtschaftliche Deutsche Pelletinstitut (Depi) mit. Pellets kosten nach diesen Angaben bei der Lieferung von 6 Tonnen (t) im Bundesdurchschnitt 366,58 Euro/t. Das seien 20,9 Prozent mehr als im Dezember und 54,0 Prozent mehr als im Januar 2021. Die Organisation legt Wert auf den Hinweis, dass weiterhin ein nennenswerter Preisvorteil gegenüber den fossilen Energieträgern Gas und Erdöl bestehe.

„Die knappe Verfügbarkeit von Holzspänen und ihr deutlicher Preisanstieg machen Pellets aktuell außergewöhnlich teuer“, berichtet Depi-Geschäftsführer Martin Bentele in der Branchenmitteilung. Neben den Rohstoffpreisen seien auch die Preise für Strom und Kraftstoff für Produzenten und Handel stark angestiegen. Da am Holzmarkt die Bauholznachfrage wächst, rechnet Bentele mit einer Entspannung zum Frühjahrsbeginn.

Regionalpreise

Beim Pelletpreis ergeben sich im Januar 2022 regional folgende Unterschiede, bei der Abnahme von 6 Tonnen: Süddeutschland 357,93 Euro/t, Mitteldeutschland 372,02 Euro/t, Nord-/Ostdeutschland 377,61 Euro/t. Größere Mengen ab 26 Tonnen kosten im Süden: 343,14 Euro/t, in der Mitte: 352,57 Euro/t, in Nord/Ost: 361,87 Euro/t. Alle Angaben gelten einschließlich Mehrwertsteuer.
 

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