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Ertragsprognose

BayWa sagt die Ernte voraus

Ab Mitte Mai bietet die BayWa AG einen Service zur Ertragsvorhersage unter der Marke Ypsilon an. Der Dienst soll früher Daten liefern als andere Prognosen.
Veröffentlicht am

Nach dem erfolgreichen Abschluss einer dreijährigen Testphase wird das Unternehmen ab Mitte Mai in 19 europäischen Ländern erstmals einen nach eigenen Angaben hochauflösenden satelliten-gestützten Ertragsvorhersageservice zur Verfügung stellen. Der Service wurde von den BayWa-Beteiligungsgesellschaften Vista GmbH, Deutschland, und BayWa Agri Supply Trade (BAST) / Cefetra B.V., Niederlande, entwickelt, über die der Service auch bezogen werden kann.

Auf der Basis von Satellitendaten in Kombination mit dem Pflanzenwachstumsmodell der Vista können Ernteerträge auf EU- und regionaler Ebene mit hoher Genauigkeit und bis zu acht Wochen vor den bisher etablierten Verfahren prognostiziert werden, teilt der Münchner Agrarhändler mit. Der Vorteil sei eine bessere Planbarkeit von Angebot, Nachfrage un Logistik. Ypsilon sei für Agrarhändler, Mühlen, Saatgut-Vermehrer, Betreiber von Biogasanlagen, Agrarberater und Einzelbetriebe interessant.

Die Genauigkeit des hauseigenen Dienstes wurde in den vergangenen drei Jahren für Raps, Körnermais und Weizen mit den marktüblichen Vorhersagen sowie Prognosen amtlicher Stellen verglichen. Das Ergebnis: Sowohl Ertragseinbrüche als auch Spitzenerträge wurden durch Ypsilon frühzeitig vorhergesagt. So prognostizierte der Dienst im Dürrejahr 2018 bereits in der dritten Maidekade exakt den späteren Ertrag in Deutschland – sechs Wochen vor den bisher etablierten Verfahren.

 

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