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Sojaschrot- und Rapseinfuhren dürften deutlich steigen

Die EU-28 ist seit jeher auf Ölsaatenimporte aus Drittländern angewiesen. Dabei sind vor allem Sojaschrot und -bohnen gefragt, die in der EU-28 nur in kleinen Mengen erzeugt werden.

Veröffentlicht am
Im Wirtschaftsjahr 2019/20 dürfte die EU-28 insgesamt 19 Millionen Tonnen Sojaschrot aus Drittländern importieren. Das wären rund eine Million Tonnen mehr als vor einem Jahr und die größte Menge seit dem Wirtschaftsjahr 2015/16. In den ersten acht Monaten des Wirtschaftsjahres 2019/20 war Brasilien das Hauptlieferland für Sojaschrot. Von dort kamen fast 50 Prozent. Die Einfuhren an Sojabohnen werden im laufenden Wirtschaftsjahr mit 14,8 Millionen Tonnen das Vorjahresergebnis aber voraussichtlich um 0,3 Millionen Tonnen verfehlen. Mit über 50 Prozent stammt im bisherigen Verlauf des Wirtschaftsjahres der Großteil aus den USA. Auch die Importe von Palmöl sollen im Wirtschaftsjahr 2019/20 mit sieben Millionen Tonnen etwas kleiner ausfallen...
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