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Afrikanische Schweinepest

NRW will Jagdverordnung ändern

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Polen weiter in Richtung Deutschland aus.
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So wurden tote Wildschweine im Kreis Zary in der Gemeinde Lebus gefunden, die mit dem ASP-Virus infiziert waren. Die Stadt Zary liegt südöstlich von Cottbus (Brandenburg) und nordöstlich von Bad Muskau (Sachsen), 21 km von der deutschen Grenze entfernt. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat vor Weihnachten in einem Schreiben die zuständigen Minister sowie Staatssekretäre in den Bundesländern gebeten, weiterhin wachsam zu bleiben und ihre Bemühungen zur Verhinderung eines Seucheneintrags durch alle geeigneten Maßnahmen, insbesondere auch jagdliche Maßnahmen, zu intensivieren.

Hierauf hat Nordrhein-Westfalen (NRW) bereits reagiert und eine Änderung der Jagdverordnung angekündigt. Danach sollen Wildschweine mit Schrot und Bleimunition geschossen, Rotten in Lebendfallen gefangen, an Kirrungen und an Wildquerungshilfen erlegt und Nachtsichtgeräte auf Gewehren montiert werden dürfen. Landwirte und Jäger haben die NRW-Landesregierung aufgefordert, bei der geplanten Änderungsverordnung auch deren Sachkunde zu berücksichtigen.

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