Rapsmarkt weiterhin ruhig
Der Fronttermin in Paris, derzeit die Position Mai 2018, konnte am ersten Handelstag nach Ostern erstmals nach drei Wochen die Linie von 350 Euro/t überschreiten und mit 351,75 Euro/t sogar fast ein Ein-Monats-Hoch erreichen.
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Neben den festeren US-Sojanotierungen und den steigenden Rapskursen in Kanada war es vor allem der schwächere Euro, der den Notierungen Auftrieb verlieh. Zudem sind die Vegetationsbedingungen in weiten Teilen Europas nicht ideal. Die Rapsblüte in Frankreich hat bereits leichte Verspätung. Gleichzeitig mangelt es an Impulsen aus dem Markt, denn der ist immer noch gelähmt. Biodieselhersteller können kaum RME (Raps-Methyl-Ester) verkaufen und benötigen daher weniger Rohstoff. Ölmühlen haben reges Rapsschrotgeschäft, bleiben aber auf dem Rapsöl sitzen - das drückt die Margen. Daher wird nicht nur weniger Raps geordert, gleichzeitig ist die Deckung mit Importware deutlich umfangreicher als sonst, sodass Inlandsware kaum von Interesse ist....
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