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Betäubungslose Ferkelkastration

Verbraucher offen für Skandalisierung

Eine durch den QS-Wissenschaftsfonds geförderte Studie bestätigt, dass Verbraucher für Skandalisierungen der Umstände der Ferkelkastration und Ebermast empfänglich sind.
Veröffentlicht am

Die Verbraucher kämpfen mit einem unauflöslichen Gewissenskonflikt (Lust auf Fleisch versus Belastung, sich an Mitgeschöpfen zu versündigen). Kritische Berichterstattung und Publicity treffen bei ihnen schnell auf offene Ohren und sie glauben ungeprüft verschiedenen Negativbotschaften.

Im Zuge der Studie fiel auf, dass Verbraucher sich Ferkel als geschlechtslose Wesen vorstellen und das Thema Ferkelkastration kaum bekannt ist. Während alle drei beschriebenen Alternativverfahren  zur betäubungslosen Ferkelkastration (Kastration mit Schmerzausschaltung/Betäubung, Jungebermast mit Impfung, Jungebermast) ein gewisses Skandalisierungspotenzial aufweisen, lassen sich doch deutliche Unterschiede feststellen: Konfrontiert mit der Ferkelkastration mit Schmerzausschaltung/Betäubung ziehen Verbraucher Vergleiche zur Kastration bzw. tierärztlichen Behandlung ihrer Haustiere und können das Verfahren akzeptieren, wohingegen der Jungebermast und der damit verbundenen notwendigen Geruchsdetektion Zweifel entgegengebracht werden. Größere Skepsis äußern Verbraucher zur Jungebermast mit Impfung. Die Behauptung, dass der Einsatz ohne Rückstände vonstattengeht, wird nicht geglaubt.

Die Studie zeigt jedoch auch, dass die Berichterstattung zu den Alternativverfahren aller Voraussicht nach keine nachhaltigen Auswirkungen auf den Fleischkonsum haben wird. Denn die Verbraucher wollen nach kurzer Zeit wieder zum normalen genussreichen Fleischkonsum zurückkehren.

Die vollständigen Studienergebnisse zum Herunterladen in der PDF-Datei:

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