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Nahrungsmittel-Export

DBV berechnet Verluste durch Russlandembargo

Aus einer Analyse des Deutschen Bauernverbands (DBV) zum russischen Importstopp für Nahrungsmittel geht hervor, dass die Erlöse für deutsche Agrarexporte nach Russland von etwa 1,8 auf 0,9 Milliarden Euro gesunken sind.
Veröffentlicht am

Besonders gravierend sind nach Einschätzung des DBV immer noch die indirekten
Wirkungen. Mengen, die bisher nach Russland exportiert wurden, drängen auf den EU-Binnenmarkt und sorgen für zusätzlichen Preisdruck. Insgesamt rechnet der Verband mit wirtschaftlichen Einbußen von mindestens 600 bis 800 Millionen Euro in der deutschen Landwirtschaft. Je nach Wirkung der indirekten Effekte können die Einbußen auch
1 Milliarde Euro und mehr betragen. Das Embargo bedeutet nach DBV-Schätzungen beispielsweise für einen deutschen Schweinemäster, der im Jahr 4000 Schweine verkauft, einen jährlichen Verlust von 32.000 Euro. 

Die Analyse steht unter www.bauernverband.de/belastungenrusslandembargo zum Herunterladen.

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