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BWW-Milchpreise im Juli

Milchpreis befestigt sich leicht

Die Milchpreise stabilisieren sich: Der BWW-Milchpreis für konventionelle Milch stieg im Juli um einen halben Cent von 37,9 auf 38,4 Cent pro Kilogramm.
von Redaktion Erschienen am 13.08.2026
Der BWW-Milchpreis für konventionelle Milch hat sich im Juli von 37,9 Ct/kg auf 38,4 Ct/kg erhöht. © Silvia Rueß

Anders beim BWW-Biomilchpreis: Der Biopreis, der allerdings im Jahresverlauf bislang auch weitestgehend stabil geblieben ist, hat sich im Juli gegenüber Juni im gewichteten Durchschnitt um 1,2 Cent/kg verringert – im arithmetischen Mittel waren es 0,4 Cent/kg weniger. Der Kieler Rohstoffwert, der aus den Preisen für Butter und Magermilchpulver errechnet wird, stieg um 0,3 Cent/kg auf 36 Cent/kg im Juli.

Die Milchanlieferung scheint sich nach hitzebedingten deutlichen Rückgängen mittlerweile wieder zu stabilisieren. Nach ZMB-Angaben erfassten die Molkereien in der 30. Kalenderwoche 0,1 % weniger Milch als in der Vorwoche. Der Zuwachs zur Vorjahreslinie hat sich auf 4,3 % vergrößert. Die Inhaltsstoffe bewegen sich weiterhin auf niedrigem Niveau.

Frischprodukte rege nachgefragt

Die Produkte des weißen Sortiments werden rege nachgefragt, so die ZMB weiter. Damit ist das Kaufinteresse höher, als in der Ferienzeit erwartet worden war. Dem Vernehmen nach sind die Produktionskapazitäten der Werke hoch ausgelastet. Abgepackte Butter wird für die Ferienzeit in normalem Rahmen nachgefragt. Auch die hochsommerlichen Temperaturen tragen nicht dazu bei, den Absatz zu stimulieren. Die Molkereiabgabepreise sind stabil bis leicht fester. Die Preise wurden in Kempten am 5. August mit 3,80 bis 4,70 Euro/kg etwas angehoben. Auch der Markt für Blockbutter bewegt sich in ruhigen Bahnen. Die Preise für Blockbutter tendieren stabil bis leicht fester (4,00 bis 4,10 Euro/kg).

Bei Schnittkäse ist die Nachfrage aus dem Lebensmitteleinzelhandel weiterhin gut, so die ZMB. Die Nachfrage wird von der Ferienzeit weniger beeinflusst als erwartet. Aus der Lebensmittelindustrie werden die kontrahierten Mengen wie bestellt abgerufen. Insgesamt weiterhin umfangreich ist die Nachfrage aus den südeuropäischen Urlaubsländern. Im Drittlandsexport gehen Anfragen für das vierte Quartal 2026 und auch bereits für Anfang 2027 ein. Die Preisvorstellungen seien hier uneinheitlich. Die Produktion von Schnittkäse sei zugunsten attraktiverer Verwertungen eingeschränkt. Für zusätzliche Anfragen stehe kaum Ware zur Verfügung. Die Preise bleiben stabil.

Milchpulvermarkt ruhig

Die Preise für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität bewegen sich auf stabilem bis leicht festerem Niveau. Futtermittelware wird bei ruhiger Nachfrage zu etwas festeren Preisen gehandelt. Die Preise für Vollmilchpulver tendieren stabil seitwärts. Die Nachfrage nach Molkenpulver bewegt sich ferienbedingt ebenfalls in ruhigen Bahnen. Die Preise tendieren stabil bis leicht fester. Wie die ZMB berichtet, ist der weltweite Handel mit Milchprodukten in allen wichtigen Produktgruppen im ersten Halbjahr gewachsen.

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