Der Roman beschreibt eine Geschichte in Walldürn zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Es geht um zwei rivalisierende Brüder, einen ehrgeizigen Wallfahrtspfarrer, eine unerlaubte Liebe und den verhängnisvollen Glauben an Zauberei. Im Jahre 1622 lebt Philipp Juncker, der Sohn einer Bildhauerfamilie, in Walldürn. Nach einem tragischen Unfall darf sein Bruder Zacharias anstelle von Philipp den kostbaren neuen Altar für die Wallfahrtsstadt bauen. Nach geheimnisvollen Zwischenfällen beim Bau des Altars vermuten die Menschen, dass Hexen am Werk sind. Auch Philipp glaubt das, bis seine geliebte Katharina in Verdacht gerät. Ihm wird bewusst, dass er den Vorfällen auf den Grund gehen muss, um sich, seine Liebe und den Altar zu retten. Anne...