Seit Januar dieses Jahres dürfen Kälber in Deutschland erst mit 28 Tagen transportiert werden, zuvor war der Verkauf der Jungtiere schon mit 14 Tagen möglich. Milchviehhalter, Händler, Kälber- und Bullenmäster stellen diese veränderten Vorschriften in der Tierschutz-Transportverordnung vor neue Herausforderungen. Die Mehrzahl der Milchkuhbetriebe steht seither vor der Aufgabenstellung, zusätzliche Kälberplätze schaffen zu müssen, um die bei den Bullen- und Kreuzungskälbern um mindestens 14 Tage verlängerte Aufzucht realisieren zu können. Das bedeutet neben Investitionen in die Aufstallung der Jungtiere auch mehr Arbeit und Futter. Experten gehen davon aus, dass die verlängerte Haltung Mehrkosten von rund 100 Euro pro Tier auslöst. Ein...