In jeden zweiten Wildunfall sind Rehe verwickelt und am häufigsten kracht es im April und Mai. Dabei sind für Mensch und Tier ist die Zeit von 5 bis 7 Uhr morgens sowie von 21 bis 23 Uhr abends besonders risikoreich. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Auswertung von fast 48.200 Datensätzen des Tierfund-Katasters aus den Jahren 2019 bis 2022, die Wissenschaftler für den Deutschen Jagdverband (DJV) ausgewertet haben. Demnach machen Fleischfresser wie Fuchs, Dachs, Marderhund und Waschbär 15 Prozent der Wildunfälle aus. Jeder zehnte Zusammenstoß auf den Straßen ereignet sich laut DJV mit Hasen und Kaninchen. In dem Kataster können Verkehrsteilnehmer tote Tiere per App melden. Das Ausmaß von Wildunfällen mit kleineren Säugetieren wurde...