Dass Nutzhanf Stickstoff- und Methanemissionen verringern kann, davon sind Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie Dummerstorf (FBN) und der Hochschule Neubrandenburg sowie des Dienstleistungsunternehmens FPS Anklam aus Murchin und ein Landwirt der Hanffarm Co. KG in Melz überzeugt. Im Rahmen des aus EU-Mitteln finanzierten Projekts „Zwischenfrucht Hanf" (ZwiHanf) untersuchen sie, wie der Anbau von Nutzhanf als Zwischenfrucht zur Verringerung der Nitratkonzentration im Boden führen und wie die Fütterung von Hanfblättern den Sojaanteil in der Ration von Milchkühen ersetzen kann. Erste Ergebnisse sollen 2023 vorliegen. Landwirt Rafael Dulon berichtete, dass die Pflanzen bis zu drei Meter tief wurzeln könnten. Durch das...