Die meisten Schädlinge im Gemüsebau lassen sich mit Insektenschutznetzen fernhalten, stellte ein Team der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern sowie des Julius Kühn-Instituts , die im Projekt „OPTINET" Versuche an mehreren Standorten in Norddeutschland durchführten, fest. Die Forschenden stellten fest, dass gelegentlich Blattläuse, die unter das Netz gelangten und sich hier ungestört von Fressfeinden vermehren konnten, Probleme bereiten. Daher ist darauf zu achten, dass die Netze unbeschädigt sind und durchgehenden Bodenkontakt haben. Bei Spinat, Rote Bete, Mangold, Buschbohnen, Rucola, Bleichsellerie und Landgurken führten die Netze zu höheren Erträgen und einer kürzeren Kulturdauer. Infektionen durch Pilze...