Die Fleischproduktion in Deutschland sinkt, meldet dieser Tage das Statistische Bundesamt. Weniger Schweine, weniger Rinder, weniger Geflügel wurden im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 geschlachtet. Da sollte man meinen, dass weniger Angebot am Markt ist. Doch weit gefehlt. Die Kühlhäuser in ganz Europa sind voll und vor allem Schweinefleisch findet keinen Absatz. Zur Wochenmitte notiert der Schweinepreis bei 1,30 Euro je Kilogramm. Geld ist bei derartigen Beträgen schon lange nicht mehr verdient. Aus solch einer Situation heraus Millionenbeträge in die Hand zu nehmen und in Tierwohlställe zu investieren, erfordert schon mehr als Idealismus. Dabei geht es nicht darum, dass der Wille fehlt, sondern einzig um die...