Wer abends in den Himmel sieht, kann kaum die hellsten Sterne erkennen – zu hell sind Straßen- und Schaufensterbeleuchtung. Gravierender sind die Folgen dieser „Lichtverschmutzung" für nachtaktive Insekten. Angelockt vom Licht finden sie keine Partner, legen keine Eier und bestäuben keine Pflanzen. Damit leistet die Lichtverschmutzung vermutlich einen signifikanten Beitrag zum Insektensterben sagen Forscher der Universität Jena. In einem Versuch wurden 6116 Faltern aus 95 Arten unterschiedliche Lichtquellen angeboten. Die meisten der Arten waren einheimische, ergänzt durch einige Arten aus anderen Gebieten. Akribisch wurde protokolliert, welches Tier welche Lampe anflog. Fast alle Arten seien zu den Lichtquellen unterwegs gewesen, so ein...