Pflanzenzüchter können den Roggen künftig voraussichtlich noch schneller und präziser an kommende Herausforderungen anpassen. Wissenschaftler aus 13 Ländern haben jetzt erstmals für den Roggen eine Referenzgenomsequenz mit fast sieben Milliarden Bausteinen beschrieben. Wie das Julius Kühn-Institut (JKI) mitteilte, wurde die Existenz von mehr als 34.000 Genen auf den sieben Chromosomen des Roggens bioinformatisch vorhergesagt. Bislang könne nur einem Bruchteil dieser Gene eine biologische Funktion zugeordnet werden. Wissenschaftler werten dies als einen „großen Schritt für die Züchtungsforschung und für die züchterische Verbesserung des Roggens". Nun liege die Sequenz der dritten, für die europäische Landwirtschaft bedeutenden Getreideart...