Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) haben für Faserhanf die Wasserproduktivität als ein Maß für die Effizienz der Wassernutzung untersucht. Die Ergebnisse aus dem Trockenjahr 2018 zeigen, dass Hanfpflanzen Wasser etwa sechsmal effizienter für die Biomassebildung nutzen als Baumwolle. Früher eine weltweit verbreitete Pflanze für die Fasergewinnung wurde Hanf im vergangenen Jahrhundert durch Baumwolle und später durch synthetische Fasern fast vollständig verdrängt. Der Baumwollanbau ist jedoch verbunden mit einem hohen Wasserbedarf von mindestens 750 mm Wasser pro Vegetationsperiode, einer häufig in Folge auftretenden Bodenversalzung und einem intensiven Pflanzenschutzmitteleinsatz. Hanf dagegen ist...