Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) haben ein Gen identifiziert, dass bei der Ausbildung der Blütenstände von Gräsern eine wichtige Rolle spielt und bei Gerste für die charakteristischen schlanken Ähren verantwortlich ist. Wie das IPK berichtete, sorgt das Gen „Compositum1" (Com1) bei Gerste dafür, dass sich Zellen aus einem teilungsfähigen Gewebe zu einem Ährchen entwickeln können. Dazu würden die Eigenschaften der Zellwände beeinflusst und letztlich auch das Zellwachstum gesteuert. Der Beitrag von Com1 bei dem zugrundeliegenden identitätsstiftenden Signal sei gleichzeitig auch eine neuentdeckte Funktion, die in dieser Form bei anderen Gräsern nicht vorkomme. Laut IPK unterscheidet...