Die Häufigkeit und das Ausmaß außergewöhnlicher, aufeinanderfolgender Sommerdürren dürften bis zum Ende dieses Jahrhunderts in Mitteleuropa zunehmen, wenn die Treibhausgasemissionen nicht reduziert werden. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Um Voraussagen ableiten zu können, nutzte das Forscherteam nach eigenen Angaben Klimasimulationsmodelle und spielte die Auswirkungen in drei Szenarien künftiger Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2100 durch. Beim unterstellten höchsten Anstieg der Treibhausgase bis zum Jahr 2100 sei mit einer Versiebenfachung der Anzahl zweijähriger sommerlicher Dürreperioden in Mitteleuropa in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts zu rechnen. Die...