Ab 2032 müssen große Kläranlagen Phosphate aus dem Klärschlamm, beziehungsweise aus Asche zurückgewinnen – das besagt die neue Abfall- und Klärschlammverordnung. Bisherige Technologien dazu sind jedoch chemikalien- und kostenintensiv. Eine neue Technologie bietet nun eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher haben sie entwickelt. Der Vorteil des neuartigen Verfahrens: Die Pflanzenverfügbarkeit von Phosphor liegt bei 50 Prozent, bezogen auf einen wasserlöslichen Phosphatdünger. Zum Vergleich: Das Phosphat in der reinen Klärschlammasche ist nahezu nicht pflanzenverfügbar. Außerdem ist das enthaltene Substrat weitgehend schadstofffrei. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Fraunhofer IWKS...