CO2als Grundstoff für den Futtermittelzusatz Methionin zu verwenden, ist nun einer Forschergruppe der Technischen Universität München gelungen. In der Natur ist die essentielle Aminosäure Methionin vor allem in proteinkonzentrierten Futtermitteln wie Sojaschrot, Sonnenblumenschrot oder Rapssschrot enthalten. Da diese Konzentration in der Hühner- oder Schweinemast oft nicht ausreicht, wird über eine chemische Synthese DL-Methionin gewonnen. Das neu entwickelte enzymatische Verfahren der Münchner Wissenschaftler könnte diese bisherige petrochemische Produktion ersetzen. Die aktuell gängige industrielle Herstellung von Methionin erfolgt in einem sechsstufigen chemischen Prozess aus petrochemischen Ausgangsstoffen, wobei unter anderem...