Schulobstprogramme helfen, dass Kinder mehr Obst und Gemüse verzehren, das haben Wissenschaftlerinnen der Universität Bonn und der Universität Koblenz-Landau herausgefunden. Die Studie gab darüber hinaus erste Hinweise, dass die Teilnahme am Schulobstprogramm das Ernährungsverhalten der Kinder auch langfristig positiv beeinflussen kann. Die teilnehmenden Schüler hätten auch an Tagen ohne Schulobstausgabe deutlich häufiger Obst und Gemüse verzehrt. Insgesamt befragten die Forscher mehr als 800 Dritt- und Viertklässler an zwölf nordrhein-westfälischen Grundschulen. Die Schüler wurden in drei Gruppen eingeteilt: Ein Teil der Kinder bekam an drei Tagen pro Woche Schulobst und -gemüse, ein weiterer Teil an zwei Tagen und die Kontrollgruppe...