Stroh gewinnt wieder an größerer Bedeutung. Zum einen als Einstreu, denn mit höheren Anforderungen an das Tierwohl nehmen Einstreuhaltungen zu. Stroh wird aber auch als Futterkomponente bedeutsam, um einen Teil des fehlenden Grundfutters auszugleichen. Denn wegen der Trockenheit in mehreren Gegenden Deutschlands fehlt es an Anwelk- oder Maissilage und an Heu. Über die Strohverfütterung an bestimmte Alters- und Leistungsgruppen der Wiederkäuer sollte generell mehr nachgedacht werden. Stroh ist dabei nur in bester Qualität gefragt. Diese wird schon auf dem Halm angelegt und setzt sich über die Ernte und die Lagerung fort. Zu erwartende Erträge Bereits beim Körnerertrag von Getreide gibt es große Schwankungen, sowohl zwischen den...