Erhöhte Temperaturen können die Entwicklung von Schädlingen im Getreidelager beschleunigen. Bei feucht eingelagerten Partien besteht die Gefahr, dass sich Milben vermehren. Deswegen sind jetzt Kontrollen und Temperaturmessungen ratsam. Bei erhöhter Temperatur kann das Lager, sofern die Temperaturen im November fallen, kalt belüftet werden. Das nimmt Feuchtigkeit aus dem Lager. Außerdem hemmt Kälte die Entwicklung der Schädlinge im Lager. Beim Feststellen eines Schädlingsbefalls kann im Rahmen einer Umlagerung K-Obiol EC 25 oder Talisma EC (ausgenommen Buchweizen, Hirse und Mais) auf den Fördergutstrom gespritzt oder Silico-SEC ins Getreide eingemischt werden. Nähere Erläuterungen dazu stehen im Merkblatt Integrierter Pflanzenschutz 2022...