Zurzeit sind häufiger bakterielle und zunehmend auch Cercospora-Blattflecken auf den Rübenblättern zu finden. Die Gewitter haben örtlich viel Regen gebracht und mit wieder steigenden Temperaturen und Taubildung oder weiteren Niederschlägen nimmt die Infektionsgefahr zu. Ab Warndienstaufruf müssen die Bestände kontrolliert werden. Eine Behandlung ist erst nach Überschreitung des Bekämpfungsrichtwertes (fünf Prozent befallene Blätter bis Ende Juli) erforderlich. An heißen Sommertagen sollten die Spritzungen am besten in den frühen Morgenstunden mit einem Wasseraufwand über 300 l je ha durchgeführt werden. In diesem Jahr wurden für mehrere Kupfermittel sowie für die Azolfungizide Propulse und Diadem Notfallzulassungen erteilt. In den...