Die Braunerde ist einer der am weitesten verbreiteten Bodentypen in Mitteleuropa und entsteht auf silikatischem sowie kalkarmen Ausgangsgestein. Im Zuge der Bodenbildung kommt es zur Verwitterung der vorhandenen Primärminerale, wodurch das darin enthaltene Eisenhydroxid freigesetzt wird. Dieses oxidiert – rostet - und legt sich über die vorhandenen Tonmineralien, wodurch die Braunerde ihre charakteristische Farbe erhält. Parallel zu dieser Verbraunung findet eine Verlehmung statt, bei welcher es zu einer Neubildung von Tonmineralien und hierdurch zu der Freisetzung wichtiger Pflanzennährstoffe kommt. Der Wasser- sowie Lufthaushalt und damit die Möglichkeit zur landwirtschaftlichen Nutzung werden stark vom vorhandenen Ausgangsgestein...