Die Astigkeit ist bei der Verarbeitung von Rundholz ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Der Holzerlös aus nachweislich geasteten Beständen ist deutlich höher. Um die Nachfrage des Marktes an astfreiem Holz zu decken, müssen Bestände systematisch geastet werden. Es kann nur bedingt und in Einzelfällen astfreies Holz durch entsprechende Bestandesbegründung (hohe Pflanzzahlen) und Bestandespflege erzogen werden. Dabei sollen die Äste durch den Dichtstand absterben. Bei den Totastverlierern wie beispielsweise Eiche, Buche und Kiefer kann dies bis zu einer gewissen Aststärke funktionieren. Im Nadelholz, das in der Regel als Totasterhalter gilt, dauert es sehr lange, bis die abgebrochen Äste überwallen und nicht selten entstehen darunter Fauläste...