Höhere Niederschlagsmengen am 21. Mai hatten im Anbaugebiet die Primärinfektion ausgelöst. Wie erwartet wurden dann auch nach Ablauf der Inkubationszeit die ersten Ölflecken gefunden. Weitere Niederschläge mit relativ milden Temperaturen Ende Mai und am Mitte Juni brachte die Epidemie des Falschen Mehltaus ins Rollen. Ein bis zwei Wochen vor der Blüte setzte ein starkes Triebwachstum ein und es mussten entsprechend kurze Spritzabstände eingehalten werden, um eine größere Ausbreitung zu verhindern. Die Spritzungen waren aufgrund der Witterung gut zu terminieren, sodass in der Regel Kontaktwirkstoffe, eventuell gepaart oder kombiniert mit Phosphonaten, zur Bekämpfung ausgereicht haben. Resistenzgefahr beachten Vom 13. bis 16. Juni war...