Hybridsorten haben sich bei Getreide – im Gegensatz zu vielen anderen Ackerbaukulturen – in Deutschland bislang nur bei Roggen durchgesetzt. Der erste Hybridweizen wurde zwar 1999 zugelassen, beschränkt sich bisher aber eher auf ein Nischendasein. Die Saaten-Union ist nach Worten von Sönke Koop, Crop-Manager Hybridgetreide International des Unternehmens, führender Anbieter von Hybridgetreide. Bei einer Presseinformationsveranstaltung an der Versuchsstation für Hybridgetreide in Estrées-Saint-Denis nördlich von Paris zeigte er sich, ebenso wie Sven Böse, Leiter der Fachberatung, von den Zukunftschancen der Hybridsorten überzeugt. Ackerbaulich hätten Hybridsorten Vorteile hinsichtlich der Vitalität und Stresstoleranz und können dadurch die...