Wächst er oder wächst er nicht? Das war für viele Landwirte die bange Frage nach der Rapsaussaat. Aus der Praxis hörte man, dass etwa 30 Prozent der Aussaaten auf teilweise ausgetrockneten Böden sich sehr schwer taten und die Flächen umgebrochen werden mussten. „Die Rapsbestände sehen sehr unterschiedlich aus im Land", sagt auch Dr. Andreas Maier, Referent für Pflanzenbau und Pflanzenschutz im Regierungspräsidium Karlsruhe. Wo noch Wasser verfügbar war, wuchs der Raps und gedeiht prächtig. Vor allem in den Mittelgebirgslagen wie Schwäbische Alb oder Nordschwarzwald stehe der Raps super da – manchmal mit sehr großen Blättern. Den Landwirten sei es aber gelungen, ihn kurz zu halten, sodass der Vegetationskegel gut geschützt sei. Die Gefahr...