Getreide-Saatgut, das mit den Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam behandelt ist, darf nicht eingeführt, gehandelt und auch nicht gesät werden. Daher muss man durch pflanzenbauliche Maßnahmen die Infektion der Keimlinge mit dem Gerstengelbverzwergungsvirus und dem Weizenverzwergungsvirus vermeiden. Die erste Krankheit wird durch Getreideblattläuse, die zweite durch Zikaden übertragen. Quellen dafür sind Wegränder, Böschungen, Ausfallgetreide und Maisbestände. Um eine Übertragung der Viren zu verhindern, sollten Ausfallgetreide rechtzeitig beseitigt und Wegränder gemulcht werden. Je später die Gerste gesät wird, umso weniger werden Keimlinge infiziert. Deswegen sollte mit der Aussaat der Wintergerste nicht vor dem 20....