Die Lithium-Ionen-Batterie gehört zu den am weitesten verbreiteten Energiespeichern und wird in Handys, Laptops und auch bei Hybridfahrzeugen verwendet. Die Menge der in ihr speicherbaren Energie, ihre Kapazität, aber auch ihre Langlebigkeit reichen noch nicht für alle Anwendungen aus. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird jetzt die Nachwuchsgruppe „InSEIde" eingerichtet, die Lithium-Ionen-Batterien entwickelt, deren negative Elektrode aus einem Silizium-Kohlenstoff-Gemisch besteht (Si/C-Anoden) ( www.iam.kit.edu/ess/730_1087.php ). Beim Aktivieren einer Batterie entsteht an der Si/C-Anode aus den Elektrolyt-Zersetzungsprodukten eine Grenzschicht, die vor altersbedingtem Kapazitätsverlust schützt.