Grundsätzlich werden Mähdrescher nach zwei Kriterien eingestellt: Nach den Bestandesbedingungen und nach dem Durchsatz. Das heißt, jedes Mal vor dem Dreschen sollte man den Bestand „befühlen" und die Druscheignung mit seinen Händen erfassen. Dazu reißt man ein paar Ähren ab und spürt sofort, wie fest sie am Halm hängen. Die Hände sind quasi das individuelle Dreschwerk mit dem die Körner ausgerieben werden. Dadurch erhält man einen Eindruck, wie fest der Spelzenschluss ist beziehungsweise wie leicht oder schwer sich die der Körner aus den Ähren lösen. Die Körner auf der Hand dienen nun der Bissprobe. In Verbindung mit der Kornfeuchte weiß man, wie bruchgefährdet die Körner sind und kann daraus sehr gut auf die Schärfe der anvisierten...