Der Jahresbericht „Grundnährstoffversorgung in Baden-Württemberg" des LTZ Augustenberg vom Herbst 2015 weist auf vielen Flächen Kalkbedarf aus. Betroffen sind über 60 Prozent der Acker- und etwa 50 Prozent Grünlandflächen. Die kalkbedürftigsten Grünlandregionen sind im mittleren und südlichen Schwarzwald sowie in Oberschwaben und im Westallgäu zu finden. Aufgrund ihres zu geringen pH-Wertes besitzen diese Standorte zudem eine geringe Phosphatverfügbarkeit und eine negative Bodenstruktur. Im Grünland hat man es oft versäumt, den nötigen Kalkausgleich, der früher über Thomasmehl nebenbei erfolgte, durchzuführen. In Gegenden mit saurem Ausgangsgestein und hohen Jahresniederschlägen führte dies zu einer flächendeckenden und stetigen...