Das Ziel, die Kosten für Solarstrom über Ausschreibungen zu reduzieren, konnte bisher nicht erreicht werden, wie nun erste Erfahrungen zeigen. Zudem kamen kleinere Bieter kaum zum Zuge. Die durchschnittliche Vergütung für Solarstrom von Fotovoltaik-Freiflächenanlagen bei einer ersten Versteigerungsrunde der Bundesnetzagentur (BNetzA) war mit 9,17 ct/kWh teurer als die geltende Marktprämie des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit 9,02 ct/kWh. Dazu kommen bürokratische und finanzielle Hürden für kleinere Anbieter. Auf den ersten Blick war die Beteiligung an der 150 Megawatt umfassenden ersten Runde mit über 170 Geboten „erfreulich gut", wie Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, konstatiert. Allerdings fand...