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Antibiotika in der Milch durch Uterusstäbe?

Das Einlegen von Uterusstäben gehört zur Standardbehandlung von Kühen mit einer akuten Gebärmutterentzündung oder Nachgeburtsverhaltung. Doch wie sicher ist es, dass durch die Antibiotika-Stäbe keine Rückstände in der Milch auftreten?

 

Veröffentlicht am
In einer chinesischen Untersuchung erhielten 31 Kühe nach der Kalbung fünf Gramm Oxytetrazyklin. 25 der Tiere wurden nur einmal behandelt. Bei den restlichen Kühen wurde die Behandlung an bis zu fünf aufeinander folgenden Tagen wiederholt. Ab dem Tag der ersten Behandlung wurden täglich Milchproben genommen, bis keine Rückstände des Antibiotikums mehr nachweisbar waren. Die Nachweisgrenze lag bei 100 mg pro kg Milch. Bei Tieren, die nur einmal behandelt wurden, wurden Milchproben zwischen einem und maximal acht Tagen nach der letzten Behandlung positiv getestet. Bei zwei der 25 Kühe dieser Gruppe waren nach mehr als fünf Tagen noch Rückstände nachweisbar. Bei vier der sechs Tiere, die zwischen drei und fünf Behandlungen erhalten hatten,...
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