Die Allmende
Alle Bauern eines Dorfes treiben ihre Kühe auf eine gemeinsame Weide: Im Schwarzwald hat die Allmende eine lange Tradition. Im Mittelalter war sie die vorherrschende Form der Bewirtschaftung von Grünland. Doch mit den Jahrhunderten verlor sie an Bedeutung.
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Nicht nur Weiden, sondern auch Wald und Acker wurden im Mittelalter gemeinschaftlich genutzt. Seit dem 10. Jahrhundert war die Allmende überall in Europa verbreitet – jede Gemeinde hatte damals eine. Vieh wurde gemeinsam gehütet, jeder durfte Holz aus dem Gemeinschaftswald holen. Gemeindeversammlungen und Holzgerichte regelten, wie die Allmende zu nutzen war. Auch die Zahl des Weideviehs wurde oft festgelegt, zum Beispiel wenn es Anzeichen von Übernutzung gab. Hielt sich jemand nicht an die Nutzungsregeln, musste er mit teils hohen Strafen rechnen. Ob Gefängnis, Pranger, Rädern oder gar der Galgen: Von all diesen Sanktionen berichten Quellen aus dem 16. Jahrhundert. Aber trotz aller Regulativen versuchten die Bauern natürlich, jeweils das...
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