Mehr Frosttoleranz durch spät blühende Sorten
Immer häufiger bedrohen Frostschäden nach einer frühen Blüte die Obstkulturen. Wie sich Betriebe absichern können und was Züchtung und Anbau dazu beitragen können, wurde beim 55. Weinsberger Obstbautag vergangene Woche thematisiert. Weiterer Schwerpunkt neben dem traditionell aufgegriffenen Stichwort Pflanzenschutz war der Mindestlohn und die Folgen für den Beerenanbau.
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Der Klimawandel führt nicht nur vermehrt zu Extremwetterereignissen, er hat auch eine deutlich frühere Blüte der Obstkulturen zur Folge. Laut Dr. Franz Rueß von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) hat sich die Vollblüte bei Äpfeln in den letzten 30 Jahren von Mitte Mai um drei bis vier Wochen nach vorne verschoben. Damit wächst die Gefahr von Frostschäden. „Knackt das Blühdatum den 19. April, steigt die Wahrscheinlichkeit um 50 bis 70 Prozent, dass es im Anschluss durch Minustemperaturen zu Spätfrostschäden kommt“, erläuterte er. Im Neckargebiet war dies 2017, 2021, 2022 und auch 2024 der Fall. Bislang versuchten die Betriebe das Risiko kurz- und mittelfristig durch Ertragsversicherungen, Windmaschinen,...
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