Stabilisierte Pansenvorgänge
In Fütterungsversuchen mit Getreideschlempe sowie Soja- und Rapsextraktionsschrot wird pansenphysiologisch der Nährstoffabbau bestimmt.Getreideschlempe aus der Bioethanolherstellung wird im Vergleich zu Soja- und Rapsextraktionsschrot mit Nährstoffabbauraten auf den Futterrationswert geprüft. Die Versuche im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch werden von Doktoranden der Universität Leipzig und Berlin an pansenfistulierten, laktierenden Kühen durchgeführt.
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Während bei Weizen-Gerste-Trockenschlempen 25 Prozent des Rohproteins den Pansen unabgebaut verlassen, sind es bei der Roggenpressschlempe mehr als 40 Prozent und bei Sojaextraktionsschrot 39 Prozent. Zur Feststellung von Pansenfermentationsstörungen werden im Blut, Harn und Pansensaft kontinuierlich Kenngrößen bestimmt, insbesondere der pH-Wert. Prof. Manfred Hoffmann (LKS) berichtete zum Köllitscher Fachgespräch über die Nutzung der Stoffwechselbefunde in Verbindung mit Rationskennzahlen zur Beurteilung der Fütterung. Während ein Milchfettgehalt von unter 3,8 Prozent auf eine azidotische Stoffwechselbelastung (Übersäuerung) hindeutet, ist bei einem Milcheiweißgehalt von über 3,2 Prozent mit Energiemangel (Ketose) zu rechnen.
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