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Verbot für Tiermehl soll aufgehoben werden

Erst wenige Jahre ist es her, dass Tiermehl als Auslöser von BSE in Verdacht geriet und als Futtermittel in der Landwirtschaft verboten wurde. Nun aber soll dieses Verbot wieder aufgehoben werden. Der Grund: Tiermehl wurde von den Landwirten weitgehend durch Sojaschrot ersetzt, das von Billiganbietern aus dem Ausland inzwischen jedoch überwiegend gentechnisch verändert angebaut wird. Für diese "gentechnisch veränderten Organismen", kurz GVO genannt, herrschen in der EU jedoch ebenfalls strenge Einsatzbeschränkungen. Natürlich gibt es Alternativen zu Tiermehl und GVO als Eiweißquelle für Rinder, Schweine und Geflügel. Die aber sind nicht zu Billigpreisen und in ausreichenden Mengen zu haben. Der Deutsche Bauernverband (DBV) befürchtet deswegen einen Rückgang der deutschen Schweinefleischproduktion in den nächsten zwei Jahren um 35 Prozent.

Veröffentlicht am
Kurz zur Erinnerung: Da Tiermehl als Infektionsquelle für BSE im Verdacht steht, ist seit dem Jahr 2000 das Verfüttern von Tiermehl und Tierfett an Nutztiere EU-weit sowie der Export dieses Materials strengstens verboten. Denn an der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE), auch Rinderwahn genannt, erkrankten damals Rinder vor allem in Großbritannien, aber auch in Deutschland. Darüber hinaus ist nicht auszuschließen, dass beim Menschen der Verzehr von verseuchtem Rindfleisch zur Creuzfeldt-Jakob-Krankheit führen kann. Auch fast zehn Jahre nach der BSE-Krise gibt es immer noch BSE-Fälle. In Deutschland sind in den letzten acht Jahren 400 BSE-Krankheitsfälle bei Rindern offiziell bestätigt worden. Noch vor drei Jahren hielt die...
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